Seit Sigmund Freud seine Patienten auf die Couch gebeten hat, wissen wir, wie Therapie im Film auszusehen hat: ein Herr mit weißem Bart und Brille, ein bequemer Sessel, ein Notizblock und die unvermeidliche Frage nach der Kindheit. Ein echter Termin ist allerdings oft wochenlang ausgebucht.
Der Schreibtisch Psychologe hat dagegen immer Sprechstunde. Die kleine Figur sitzt mit übergeschlagenen Beinen in einem braunen Chesterfield-Sessel, Fliege um den Hals, Stift gezückt, und hört dir zu. Auf Knopfdruck antwortet er mit einer von 16 therapeutischen Weisheiten auf Deutsch, etwa „Wie fühlst du dich heute?“, „Wie war deine Kindheit?“ oder ein verständnisvolles „Erzähle weiter…“. Perfekt für den Moment, wenn der Server zum dritten Mal abstürzt oder die Kaffeemaschine wieder leer ist. Er läuft mit Batterien, die schon dabei sind, also kann die erste Sitzung sofort beginnen.
Ein Geschenk für alle Kollegen, die im Büro ohnehin schon den Seelenklempner spielen. Und was tun wir, wenn wir uns so fühlen? Genau: noch einmal drücken ;)