Zum Inhalt
Sektor GAMES Datensätze 108 Sternzeit 2026.274
DatensatzGames

Was ist Pen & Paper?

Sektor GamesVon
ZusammenfassungPen & Paper ist ein Rollenspiel am Tisch, bei dem eine Gruppe gemeinsam eine Geschichte erzählt, jeder eine erfundene Figur spielt und Würfel über Erfolg und Scheitern entscheiden.

Der Name kommt von dem, was man dafür braucht: Stift und Papier für den Charakterbogen. Dazu kommen Würfel, ein Regelwerk und ein paar Leute, die einen Abend Zeit haben.

Was passiert am Spieltisch?

Eine Person übernimmt die Spielleitung. Sie beschreibt die Welt, spricht für alle Nebenfiguren und entscheidet, was als Nächstes passiert. Die anderen sagen, was ihre Figuren tun: die Tür eintreten, den Wirt bestechen oder lieber umkehren.

Ist der Ausgang offen, wird gewürfelt. Ein guter Wurf bringt die Figur über die Burgmauer, ein schlechter lässt sie in den Graben fallen. Die Regeln legen fest, wie gut eine Figur in etwas ist und wie viel Glück sie dafür braucht.

Es gibt kein Spielbrett und kein festes Ende. Eine Sitzung dauert meist drei bis fünf Stunden, eine Kampagne aus vielen Sitzungen kann sich über Jahre ziehen.

Woher kommt das Spiel?

Aus dem Strategiespiel mit Zinnfiguren. Gary Gygax und Dave Arneson machten daraus 1974 Dungeons & Dragons: statt ganzer Armeen eine einzelne Figur pro Spieler, die mit jedem Abenteuer stärker wird. Es ist bis heute das bekannteste Rollenspiel.

In Deutschland erschien 1984 Das Schwarze Auge, das hierzulande zum wichtigsten eigenen System wurde. Daneben gibt es Regelwerke für fast jedes Genre, vom Horror nach H. P. Lovecraft in Cthulhu bis zur Science-Fiction.

Was unterscheidet es von einem Videospiel?

Die Freiheit. Ein Computerspiel kennt nur die Handlungen, die jemand vorher programmiert hat. Am Tisch kann eine Figur alles versuchen, was den Spielern einfällt, und die Spielleitung muss darauf reagieren. Das macht den Reiz aus, und manchmal bringt es die Spielleitung an ihre Grenzen.

Viele Computer-Rollenspiele, von Baldur's Gate bis Final Fantasy, haben ihre Begriffe vom Spieltisch geerbt: Lebenspunkte, Stufen, Erfahrungspunkte. Erfunden wurden sie am Küchentisch.

Wie fängt man an?

Am einfachsten mit einer Gruppe, die schon spielt, oder mit einer Einsteigerbox. Die enthält ein kurzes Regelheft, fertige Figuren und ein Abenteuer, das die Spielleitung vorlesen kann. Für den Anfang reichen ein Satz Würfel von vier bis zwanzig Seiten und ein Bleistift, denn auf dem Charakterbogen wird viel radiert.

Die komplette Grundausstattung steht auf unserem Shirt Pen Paper Dice Friends: Stift, Papier, Würfel und Freunde. Mehr braucht es nicht.

Quellen

  1. Dungeons & Dragons (Wizards of the Coast)
  2. Gary Gygax, Dave Arneson: Dungeons & Dragons (TSR, 1974)
  3. Das Schwarze Auge (Schmidt Spiele, Droemer Knaur, 1984)
Frachtraum
Pen Paper Dice Friends

Pen Paper Dice Friends

160,00 kr
Im Shop ansehen
Kurzprüfung

Und, gemerkt?

In welchem Jahr erschien Dungeons & Dragons?

Zehn davon am Stück: Crew-Prüfung →

← Zurück zum Sektor Games