Was ist ein Facehugger?
Wie läuft das ab?
Aus einem Ei schlüpft der Facehugger, sobald sich etwas Warmes nähert. Er klammert sich mit den Fingergliedern um den Kopf, führt einen Schlauch in den Rachen und versorgt das Opfer dabei mit Sauerstoff.
Das ist der entscheidende Teil: Er hält den Wirt am Leben. Nach getaner Arbeit löst er sich von selbst und stirbt.
Warum kann man ihn nicht entfernen?
Weil er sich beim Ziehen fester zusammenzieht und weil sein Blut konzentrierte Säure ist. In der ersten Filmszene dazu schneidet die Besatzung ihn an und muss zusehen, wie die Säure sich durch mehrere Decks frisst.
Diese Szene erledigt in zwei Minuten jede Hoffnung auf eine einfache Lösung.
Was passiert danach?
Der Embryo wächst im Brustkorb heran und bricht nach Stunden heraus. Der Chestburster ist die dritte Phase, und die Szene aus dem ersten Film von 1979 gilt bis heute als einer der größten Schrecken der Filmgeschichte.
Warum ist das Design so wirksam?
Weil H. R. Giger es entworfen hat und weil es aus lauter vertrauten Teilen besteht: Finger, Rippen, ein Schwanz. Nichts davon ist fremdartig, nur die Zusammensetzung.
Genau das macht die Reihe aus. Die Bedrohung kommt nicht von etwas Unvorstellbarem, sondern von etwas beinahe Bekanntem.
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