Wie viele Fanta-Sorten gibt es?
Warum so viele?
Weil Fanta von Anfang an als anpassbare Marke gedacht war. Die Rezeptur ist nicht festgeschrieben wie bei Cola, und die Abfüller vor Ort entscheiden über Sorten und Zusammensetzung.
Dadurch entstehen regionale Geschmacksrichtungen, die anderswo nie auftauchen: Traube in Osteuropa, Birne in Italien, Melone und Weiße Pfirsich in Japan.
Woher kommt Fanta?
Aus Essen, 1940. Die deutsche Coca-Cola-Niederlassung bekam wegen des Krieges kein Konzentrat mehr aus den USA. Max Keith, der Leiter, ließ seinen Chemiker aus dem entwickeln, was übrig war: Molke und Apfeltrester aus der Lebensmittelherstellung.
Der Name entstand bei einer internen Ideensuche. Keith forderte die Runde auf, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, und der Verkäufer Joe Knipp machte daraus Fanta. Noch im selben Jahr wurde der Name als Marke eingetragen, 1943 gingen drei Millionen Flaschen weg.
Schmeckt Fanta überall gleich?
Nein, und das gilt schon für die Orangensorte. In Deutschland ist sie blasser und weniger süß als in vielen anderen Ländern, weil hier ein Mindestanteil Fruchtsaft vorgeschrieben ist.
Wer Fanta im Urlaub trinkt und sie anders findet, irrt sich nicht.
Was ist mit den Sondersorten?
Sie laufen meist wenige Monate. Japan ist dabei der Extremfall, mit Sorten wie Traubenjoghurt oder Kirschblüte, die es nur für eine Saison gibt.
Mehr aus Essen & Trinken
Latiao — Latiao sind scharfe, zähe Streifen aus Weizeneiweiß, ein Snack aus China.
Soda — In den USA heißt jedes süße, kohlensäurehaltige Getränk soda.
Und, gemerkt?
Wovon hängt ab, welche Fanta-Sorten es gibt?