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Was bedeutet 2D im Kino?

Sektor Film & Serie Status GeprüftNachfrage 2319/Jahr
Zusammenfassung2D im Kinoprogramm bedeutet: die normale Fassung, flach auf der Leinwand, ohne 3D-Brille.

Warum steht das überhaupt dabei?

Weil es seit Avatar von 2009 in vielen Kinos beide Fassungen parallel gibt. Vorher musste niemand dazusagen, dass ein Film flach ist. Erst als die Alternative da war, brauchte das Normale einen Namen.

Für die 3D-Vorstellung erheben Kinos üblicherweise einen Aufschlag, der Brille und Technik abdeckt. Die 2D-Karte ist damit in aller Regel die günstigere.

Was ist der Unterschied zu 3D?

Bei 3D laufen zwei leicht versetzte Bilder gleichzeitig über die Leinwand, eines für das linke und eines für das rechte Auge. Die Brille sortiert sie auseinander, meist über unterschiedlich polarisiertes Licht. Dein Gehirn setzt beide zu einem räumlichen Eindruck zusammen, genau wie im Alltag.

Ohne Brille siehst du im 3D-Saal deshalb ein doppeltes, unscharfes Bild. Kaputt ist dabei nichts. Du siehst beide Bilder gleichzeitig.

Warum bekommen manche Leute bei 3D Kopfschmerzen?

Weil die Augen auf die Leinwand scharfstellen, während sie sich auf einen Punkt davor oder dahinter ausrichten sollen. Im echten Leben passiert beides zusammen. Diese Entkopplung strengt an, und bei manchen führt sie zu Kopfschmerzen oder Übelkeit.

Wer eine Sehschwäche auf einem Auge hat oder schielt, sieht den 3D-Effekt oft gar nicht und zahlt nur den Aufpreis.

Und was ist mit IMAX, Dolby Cinema und 4DX?

Die sagen nichts über 2D oder 3D, sondern etwas über den Saal. IMAX steht für eine größere, steilere Leinwand und ein anderes Bildformat. Dolby Cinema kombiniert kontraststarke Projektion mit rundum aufgestelltem Ton. 4DX bewegt die Sitze und ergänzt Wind, Wasser und Gerüche, was man einmal erlebt haben kann.

Alle drei gibt es in 2D und in 3D. Ein Programmeintrag wie IMAX 2D ist also kein Widerspruch, sondern große Leinwand ohne Brille.

Was ist mit HFR und OV?

Zwei weitere Kürzel, die im Programm gern danebenstehen und oft verwechselt werden. HFR heißt High Frame Rate und meint mehr Bilder pro Sekunde als die üblichen 24, was Bewegungen glatter wirken lässt. Manche finden das realistischer, andere sagen, der Film sehe dadurch aus wie eine Fernsehaufzeichnung.

OV steht für Originalversion, OmU für Original mit Untertiteln. Beides hat mit der Bildtechnik nichts zu tun, sondern nur mit der Sprache.

Welche Fassung ist die bessere?

Das hängt vom Film ab. Produktionen, die von Anfang an für 3D gedreht wurden, nutzen die Tiefe als Teil der Bildgestaltung. Filme, die erst nachträglich umgerechnet wurden, gewinnen dagegen wenig, und das Bild wird durch die Brille spürbar dunkler.

Wer unsicher ist, fährt mit 2D selten schlecht. Der Film ist derselbe, nur heller und billiger.

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